DER KOMPLEX
Wir laden Sie ein, einen Komplex zu erkunden, der überwiegend in den Jahren 1901 bis 1910 entstanden ist. Alles begann mit Jurkovičs Umbau der Jestřabí-Mühle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Der Architekt nutzte das ursprüngliche Mauerwerk für das neu entstehende Wasserheilinstitut. Nach und nach wurden weitere Gebäude errichtet, die für Wasserheil-, Moor- und Schwefelbehandlungen mehr als hundert Jahre lang genutzt wurden. Im Laufe der Zeit übernahmen modernere Kuranlagen deren Rolle, insbesondere der benachbarte Rehabilitationspavillon, der heute als Zentralbad bekannt ist. Im Jahr 2012 wurde der Komplex vollständig geschlossen; lediglich ein Teil der Fluss- und Sonnenbäder stand noch zum sommerlichen Sonnenbaden zur Verfügung.
Leben in diesen historisch bedeutsamen Ort brachte erst die Renovierung der Jahre 2021 bis 2024, während der das Wasserheilinstitut (erbaut 1902), die Fluss- und Sonnenbäder (1903), die Schwefel- und Moorbäder (1909–1941) sowie weitere technische Bauten (1909) unter denkmalpflegerischer Aufsicht restauriert wurden. Das vorrangige Ziel der Restaurierung war die Bewahrung des außergewöhnlichen architektonischen Werks von Dušan Jurkovič, das als nationales Kulturdenkmal nominiert wurde.
Das Herzstück des gesamten Komplexes ist das Gebäude des Wasserheilinstituts selbst, in dem eine Ausstellung zu drei Phänomenen dieses Ortes untergebracht ist: den Heilkräften natürlicher Quellen, der Musik von Leoš Janáček und der Architektur von Dušan Jurkovič. Der Bereich rund um das ursprüngliche Becken dient der Erholung und der Ausrichtung kultureller und gesellschaftlicher Veranstaltungen. Im Eingangsgebäude befindet sich neben dem Besucherzentrum auch ein angenehmes Café mit Terrassensitzplätzen.
Das Restaurierungsprojekt des Komplexes des Wasserheilinstituts wurde von der Aktiengesellschaft Lázně Luhačovice durchgeführt und finanziert, mit Unterstützung eines Förderprogramms des Ministeriums für Regionalentwicklung – IROP.
Der Entwurf stammt von Petr Všetečka gemeinsam mit seinen Kollegen Karel Menšík und Robert Václavík / TRANSAT architekti.
Das Projekt wurde unter der Aufsicht der Denkmalpflegeabteilung des Nationalen Denkmalpflegeinstituts, Regionalbüro Kroměříž, sowie der Abteilung für Umwelt – Denkmalpflege des Stadtamts Luhačovice durchgeführt.
Gesamtausgaben des Projekts: 153.448.195 CZK
Gesamtförderung: 71.117.740 CZK
Eigene Finanzierungsquellen: 82.330.455 CZK